Sine Qua Non Probe 2012

Am gestrigen Abend haben sich wieder einige Weinenthusiasten zu einer Vertikalprobe der Syrah Weine von Sine Qua Non getroffen. Jeder hat hierzu eine Flasche aus seinem Keller spendiert.

Die Anwesenden wollten mehrheitlich im 20 Punkte Schema werten, dem musste ich mich beugen. Die erste Zahl ist jeweils meine eigene Wertung, die zweite der Durchschnitt (7 haben gewertet)

Zu den Weinen:

2008 SQN “The Pontiff”
Helles Rot, klar, brilliant. Geruch nach Erdbeeren und roten Früchten. Im Geschmack ziemliche fette, süssliche Frucht, Erdbeeren, leicht bitter im Abgang. Wurde im Nachhinein noch besser als er etwas wärmer wurde und längere Zeit offen war. Sollte man nicht zu kalt trinken, 14-16 Grad sind hier OK. Mit 15,7% ein sehr alkoholreicher Rose. (17,5 / 16,79)

1995 Guigal “La Turque”
Der “Pirat” in der Probe. Leicht bräunlich, orangener Rand, trüb. Geruch nach gegrilltem Fleisch, Rauch und dunklen Früchten. Geschmack nach Gewürzen, Tabak, Röstaromen. Wunderbar samtige Tannine, welche den Wein jünger erscheinen lassen als er ist. Kann sicher noch ein paar Jährchen liegen! Macht viel Spass! (19,5 / 18,14)

2001 SQN “Midnight Oil”
Leichte violette Reflexe, orangener Rand, Trüb. Sehr frische Nase, Wildkirschen und Eukalyptus, sehr intensiv. Im Geschmack dominiert eine süssliche Frucht (Kirsche), aber auch eine gewisse Frische (Eucalyptus). Sehr lang! (19,0 / 18,36)

2002 SQN “Just for the love of it”
Etwas dunkler als der 2001er, orangener Rand, trüb. In der Nase Röstaromen, Tabak aber auch hier eine gewisse Frische. Geschmacklich eine tolle, intensive Frucht nach Kirschen, Tabak, Kaffee und Leder. Schöne Tanninstruktur, ewig lang! (19,5 / 19,21)

2003 SQN “Papa”
Dunkel, Violett. Geruch nach Rote Beete, Minze und Kräutern. Im Geschmack eine wahnsinnig schmelzende Frucht, süsslich, schwarze Beeren, Bitterschokolade. Sehr komplexer Körper – kaum zu beschreiben! Ewig lang. Besser geht es nicht! (20 / 19,64)

2003 SQN “Li’l Ee”
Noch ein Pirat, neben dem Rose der einzige Grenache in dieser Syrah-lastigen Probe. Nicht ganz so dunkel wie die beiden vorhergehenden Weine, Rubinrot. Frische Noten, schwarze Beeren und Schokolade. Im Geschmack eine süssliche Frucht (Blaubeeren, Kirschen), aber auch Kaffee, Teer und dunkle Schokolade. Sehr lang. (19,5 / 18,21)

2004 SQN “Poker Face”
Dunkel, violett, trüb. Frische Nase, Florale Noten. Tolle Frucht, multidimensional, sehr feine Tanninstruktur, schwarze Früchte, Cassis, aber auch florale Noten und Röstaromen – einfach phantastisch! (20 / 19,21)

Nach der letzten SQN Probe im gleichen Kreis im Jahr 2008 war dies wiederum eine phänomenale Probe – und sicher nicht die letzte in dieser Art, dafür liegen bei den Beteiligten noch einige weitere Flaschen Sine Qua Non in den Kellern!

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Renovierung des Weinkellers

Die Aktion “Redesign Weinkeller” ist zwar schon einige Monate her, aber warum nicht davon berichten (besser jetzt als nie). Auslöser war die Unzufriedenheit mit dem optischen Erscheinungsbild des Weinkellers:

  • Zusammengestückelte Weinregale in Kieferoptik von IKEA, nicht mehr in der Höhe erweiterbar
  • Kalte, weiße Wände
  • Keine richtige Trennung des Weinkellers vom übrigen Keller (Nur über IKEA Lamellenvorhänge)
  • Ebensolches Licht (Kellerleuchten mit weißer Leuchtstoffröhren)

Damals sah das dann so aus:

Weinkeller AltWeinkeller Alt

 

Weinkeller Alt

 

Als erstes wurde also eine richtige Abtrennung mittels Rigipswand  mit eigener Tür zum restliche Keller in Auftrag gegeben. Dadurch entstand erstmal ein eigener, abgetrennter Raum für den Weinkeller. Als nächstes wurden alle alten Regale ausgeräumt, die Wände in einem Orangeton gestrichen und auch die Beleuchtung durch Warmtonlampen und indirekte Strahler hinter den neuen Weinregalen ersetzt. Die neuen Weinregale selbst sollten nicht mehr in Kiefer, sondern in einem dunklen Holzton gehalten sein und bis zur Decke reichen.

Gewählt wurde das MS Solo System, zwar war der Aufbau etwas zeitaufwändig, hat sich aber im Endeffekt gelohnt (wie die u.a. Bilder zeigen). Wie zu sehen ist, kann jetzt noch ausreichend Wein nachgekauft werden :-)

Weinkeller Neu

Weinkeller Neu

 

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Steve Jobs

Am Donnerstag morgen hob ich die Zeitung USA Today vom Boden vor meinem Hotelzimmer im New Yorker Hilton Millenium auf und las die Schlagzeile über den Tod von Steve Jobs – ich war schockiert und traurig, aber nicht wirklich über diese Wendung überrascht, zeichnete sich dies doch schon seit seinem Rücktritt als CEO von Apple ab. Ich habe lange überlegt, ob ich dies überhaupt zu einem Thema für den Blog machen sollte, jetzt nachdem schon so viel darüber geschrieben wurde, kam aber nach dem erneuten Abspielen seiner Stanford Rede im Jahr 2005 zur Überzeugung, dass auch ich diesem Genie unserer Generation meinen Tribut zollen muss.

Ich möchte jetzt nicht weiter darüber schwadronieren, was Steve Jobs alles erreicht hat und wie er die moderne Welt (und auch meinen Umgang mit Technik) verändert hat, das haben andere zur genüge getan. Vielmehr möchte ich eure Aufmerksamkeit auf die Rede von 2005 vor den Absolventen der Stanford University lenken. Schaut sie euch an und denkt mal über das nach, was Steve über das Leben erzählt.

In diesem Sinne: Stay hungry! Stay Foolish!

 

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Serviceoase

Nachdem ich ja im Mai letzten Jahres über meine Erfahrungen mit der Telekom berichtet hatte, jetzt mal ein positives Gegenbeispiel:

Seit 2 Wochen hatte ich immer mal wieder Probleme mit meinem Apple iMac. Zuerst brachte ich diese mit dem kurz zuvor installierten Update auf die Version 10.6.8 in Verbindung, doch irgendwann bootete der Rechner überhaupt nicht mehr. Nach eigener Diagnostik (booten von Installations-DVD, Festplattenreparatur/Neuinstallation) kam ich zu dem Schluss, dass wohl die Festplatte einen Schlag weg hat. Auch die Apple Hotline, mit der ich zusammen noch weitere Versuche unternahm schloss sich meiner Meinung an.

Dumm nur, dass der damals beim Kauf abgeschlossene Apple Care Protection Plan – eine 3 jährige Garantieerweiterung – letzten Mai ausgelaufen war. Da überraschte es mich aber, dass der Hotline Mitarbeiter, nach kurzer interner Rücksprache, mir anbot, dass Apple die Kosten für eine neue Festplatte trägt und ich nur die Einbaukosten (34 Euro) übernehmen muss.

Also den Rechner in den Apple Store nach Frankfurt gebracht. Dort hat der Mitarbeiter dann noch einmal einige Diagnosen mit eigenen Testtools gefahren und die Diagnose bestätigt: Festplatte defekt. Reparaturzeit: 14 Tage oder länger (Urlaubsbedingt)! Mist, 2 Wochen also keinen iMac, aber zum Glück habe ich mit iPad und Macbook ja die Möglichkeit auszuweichen :-)

4 Tage nachdem ich den iMac bei Apple abgegeben habe klingelt das Telefon: Der iMac ist repariert, ich kann ihn abholen. Wie bitte? Das sollte doch mehr als vierzehn Tage dauern? Aber sei es drum, nach Feierabend ging es dann gleich zum Apple Store. Dort dann die nötigen Formalitäten abgewickelt und der Mitarbeiter wünscht mir noch einen schönen Tag. Zu dem Zeitpunkt habe ich aber noch nicht bezahlt und auf meine Anmerkung, dass ich ja noch die Einbaukosten zahlen müsse antwortete dieser, dass dies nicht nötig sei, da Apple diese trägt!

Da war ich wirklich baff, so was habe ich noch nicht erlebt! Das Apple die Kosten der Festplatte übernimmt, trotz abgelaufener Garantie, fand ich schon äusserst kulant, dass aber die kompletten Kosten getragen werden hat mich schon überrascht, auch wenn es nur 34 Euro waren.

Fazit: Apple hat mal wieder bewiesen, warum sie bei der Ermittlung der Kundenzufriedenheit immer wieder auf die ersten Plätze kommt. Und ich darf auch über ein gelungenes Beispiel berichten, wie es ein Unternehmen schafft nicht nur den Kunden zufriedenzustellen sondern ihn auch dazu bringt, darüber zu reden :-)

 

Ciao   Pezter

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HiFi

Seit einiger Zeit schon war ich mit dem Klang der bisherigen HiFi Anlage nicht mehr so richtig zufrieden. Mir war schnell klar, dass das Hauptproblem bei den Lautsprecherboxen liegt. Diese Regalboxen (Mission Cyrus 780) hatte ich Anfang der 90er Jahre zusammen mit dem legendären Mission Cyrus One Verstärker gekauft und damals waren die für das 16qm große Wohnzimmer in Ordnung.

Jetzt im neuen Haus und dem weitaus größeren Wohnzimmer wollte die Boxen einfach den Raum nicht mehr richtig beschallen. Also ein Termin bei den HiFi-Profis in Wiesbaden ausgemacht und dort ausgiebig probegehört. Ich habe mich dann für die Standlautsprecher ELAC FS 247 entschieden. Diese haben ein sehr lebendigen und dennoch neutralen Klang, mit einem wunderbaren Hochtöner, harmonischen Mitten sowie einem soliden Bassfundament. Auch im Preis/Leistungsverhältnis sind diese Boxen in der Preisklasse wohl kaum zu toppen.

Der Verkäufer gab mir dann noch zwei Ratschläge mit: Den Mission Verstärker generalüberholen lassen und mal den Sonos ZP 80 mittels eines Wandlers (DAC) an den Verstärker koppeln.

Bei der Recherche stieß ich über einen ebay Artikel auf die Freie Ton- und Bildwerkstatt in Bayreuth. Hier kann man für kleines Geld (175 Euro) den Mission generalüberholen lassen. Alle Schalter und Potis werden gereinigt und alle Elkos sowie die Dioden im Gleichrichterteil ausgetauscht. Zudem gibt es 3 Jahre Garantie auf die Umbauarbeiten. Also Kontakt zu Herrn Kühne aufgenommen und einen Termin zum Umbau ausgemacht.

Weiterhin stolperte ich bei der Suche über einen Artikel im Sonos-Forum bzw. den dort verlinkten Threat im Aktiv-Hören Forum. Dr. Gert Volk hat sich in mühevoller Kleinarbeit den Sonos mal vorgenommen und die Schwachstellen (Jitter am Digitalausgang, verursacht durch Taktprobleme) identifiziert und mit einer eigenen supergenauen Clock eine Modifikation entwickelt. Diesen Umbau bietet er für 300 Euro an und den Berichten im Forum nach zu urteilen scheint der Sonos nach dem Umbau sogar einen 2.500 Euro teuren LINN Sneaky in den Schatten zu stellen. Auch hier war schnell der Kontakt gesucht und zeitgleich mit der Verstärker ging auch der Sonos raus zum modifizieren.

In der Zwischenzeit dann noch einen Musical Fidelity V-DAC geliehen (Tipp von Herrn Kühne) und dann war Warten auf die Rücksendung der Geräte angesagt. Letzte Woche war dann alles wieder da und es ging am Samstag Nachmittag ans Probehören. Was soll ich sagen, ich konnte gar nicht mehr aufhören die verschiedenen Musikstücke abzuspielen. Der Klang hat um Faktoren dazu gewonnen! Die Räumlichkeit (Tiefe/Bühne) ist einfach gigantisch, ebenso die Klarheit. Es ist so, als ob ein schwerer Vorhang beiseite gezogen wurde, so gut ist die Verbesserung! Man kann das auch sehr gut nachvollziehen, wenn man mal von dem Digitalausgang des Sonos auf den eingebauten Analogausgang umschaltet – da sind Welten dazwischen.

Fazit: Mit diesen Maßnahmen habe ich mit begrenzten finanziellen Einsatz eine HiFi Kette, welche den Vergleich mit weitaus teureren Komponenten nicht scheuen muss.

Ciao Peter

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Der neue Personalausweis – erste Erfahrungen (Update 4)

Ja, ich gebe es zu – ich bin ein so genanter “Early Adopter“, also jemand der sich technischen Neuerungen gerne nähert und diese ausprobiert. Die Idee hinter dem elektronischen Personalausweis zur Identifizierung im Internet sowie die Möglichkeit, diesen für die qualifizierte elektronische Signatur zu nutzen hat mich überzeugt.

Jetzt war ja in der Presse viel zum Thema Sicherheit zu lesen und der Lapsus, den sich der Bund mit der Version 1.0 der Ausweisapp geleistet hat muss nicht kommentiert werden, dennoch denke ich, dass der Ausweis generell sicher ist, sofern man die grundlegenden Sicherheitsregeln beachtet (PC selbst schützen, möglichst ein Kartenlesegerät mit eigener Tatstatur nutzen etc.).

Also habe ich mir den neuen Personalausweis bestellt und pünktlich mit dem Erscheinen der überarbeitet Ausweissapp am gestrigen Tag war auch der Ausweis fertig. Also gleich mal ausprobieren und die Seite zum Download der Ausweisapp aufgerufen. Doch was sehe ich da – es gibt aktuell nur eine Windows Version, eine MAC bzw. Linux Version soll zum Ende Januar verfügbar sein. Auch würde die aktuelle Version keine Unterstützung für die elektronische Signatur enthalten!

Da war ich doch erstmal erstaunt, vor allem von dem Fehlen der Unterstützung der elektronischen Signatur. Am gestrigen Morgen stand noch auf der Webseite, dass diese zur CeBit 2011 verfügbar sein wird, später hieß es nur noch, dass diese zukünftig zur Verfügung stehen wird. Auch der Hinweis auf “Ende Januar” für die MAC/Linux Version ist nicht mehr zu finden, auch hier heißt es “in Kürze”. Ein Schelm, wer sich da was bei denkt…

Ok, also den Cardreader (leider nur den Standard Reader, alle anderen sind noch nicht im Handel, da noch nicht vom BSI zertifiziert!) an einen Windows PC angeschlossen und die App installiert. Das Ändern der Transport-PIN in eine eigene PIN hat dann auch auf Anhieb funktioniert und die ersten Tests konnten starten.

Da ein entsprechendes Testprogramm auf der Seite des Bundes aktuell noch nicht verfügbar ist, habe ich mir zwei Anbieter für einen Test ausgewählt, die Deutsche Rentenversicherung und die Schufa:

1. Schufa:
Registrierungs-Versuch mit dem elektronischen Perso, Auslesen
startet, dann folgende Fehlermeldung:
“Ein technischer Fehler ist aufgetreten, bitte versuchen Sie es
später nochmal”

2. Deutsche Rentenversicherung:
Nach Anklicken auf den Ausleseknopf erscheint folgende Meldung:
“Fehler beim Laden des Berechtigungszertifikates zum Auslesen des
Personalausweises vom SecRouter:Could not read or parse the response
message from SecRouter: java.text.ParseException: DER decoder found
unknown tag: 28 ”

Unter anderem im Heise Forum ist zu lesen, dass ich wohl nicht der einzige mit diesem Problem bin.

Mein Fazit: Mit heißer Nadel gestrickt, aktuell nicht brauchbar. Das Schlimmste daran: Der offensichtliche Dilettantismus, mit dem hier eine Technologie eingeführt wird erschreckt und lässt Böses ahnen – ich harre der Dinge, die da noch kommen!

Ciao Peter

Update 1:

Ich bin anscheinend nicht der einzige, der das Problem hat – siehe diese beiden Blog-Einträge:

http://www.beyond-print.de/2011/01/05/der-neue-personalausweis-im-praxistest

http://www.heise.de/ct/artikel/ePerso-Alltag-Die-grosse-Leere-1163072.html

Update 2:

Die Anmeldung bei der Schufa geht mittlerweile!

Update 3:

Zumindest mal bei Nutzung des Basisreaders (also per Eingabe des Pins über die Computertastatur) sollte man höllisch aufpassen, ob es auch wirklich die Ausweisapp ist, die den Pin anfordert – siehe hier.

Update 4:

Ich hatte beim BSI mal nach der Verfügbarkeit der Software für MAC OS X angefragt. Die Mail ging am 21.09.2011 raus – keine Antwort, auch nicht auf eine Erinnerungsmail am 31.10.2011. Dann am 28.01.2012 eine etwas harschere Mail geschrieben (mit c’t Redaktion auf cc) und folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr Heck,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Entgegen der vorherigen Ankündigung konnte das BSI die von den
Herstellerfirmen im Dezember vorgelegte Software AusweisApp für Mac OS
leider nicht zur Veröffentlichung freigeben. Hauptgrund für diese
Entscheidung ist eine Beeinträchtigung bei der Nutzung der Software, die
aufgrund der technischen Rahmenbedingungen des Betriebssystems Mac OS im
Zusammenspiel mit Kartenlesegeräten einerseits sowie der AusweisApp
andererseits entsteht.
Die Herstellerfirmen arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer Lösung, die
baldmöglichst zum Download zur Verfügung gestellt wird. Wir bitten um Ihre
Geduld und Ihr Verständnis.

Update 5:

Gestern ist die MAC Version erschienen und funktioniert sogar :-)
Allerdings bleibt die Anwendung als Anwendung mit Fenster im Dock sichtbar, das kann man sicher besser machen. Jetzt fehlen nur noch die Dienste, um den PA auch vernünftig nutzen zu können. Gerade habe ich mich wieder per PostIdent Verfahren authentifizieren müssen…

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Weinprobe Piemont vs. Toskana

Gestern waren wir bei unseren Weinfreunden Angela und Ede zu einem Kellerclearing eingeladen – Thema war Piemont vs. Toskana in den Jahrgängen 1990, 1995, 1997 und 1999.

Die Weine wurden blind verkostet und die Überraschung des Abends war, dass bis auf einen Wein alle 12 Weine ohne jeden Fehler oder massiven Alterston waren. Viele der Weine zeigten sich erstaunlich frisch und jugendlich, was aber wohl auch der Tatsache geschuldet war, dass keine kleinen Weine auf den Tisch kamen. Alles in allem eine wunderbare Probe, die Lust auf mehr gealterter Weine aus Italien macht.

Details zu den Weinen (Punkte in Klammerns sind meine eigenen Wertungen):

1990

  • Brunello di Montalcino Riserva, La Torre, Toskana (89-90)
  • Barolo Vigna Colonnello, Bricco Bussia, Aldo Conterno, Piemont (80)
  • Brunello di Montalcino Riserva, Talenti, Toskana (89)

1995

  • Pin, Monferrato Rosso, La Spinetta, Piemon (90)
  • 1994er Pesquera Janus, Ribera del Duero, Spanien – Pirat! (92)
  • Saffredi, Vino da tavola, Fattoria Le Pupille, Toscana (90)

1997

  • Bricco della Bigotta, Barbera d’Asti, Braida, Piemont (92)
  • Tenute Marchese Antinori, Chianti Classico Riserva, Antinori, Toscana (89-90)
  • Ai Suma, Barbera d’Asti, Braida, Piemont (92-94)

1999

  • Brancaia, Rosso di Toscana, La Brancaia, Toskana (86-88)
  • Barbaresco Brich Ronchi, Albino Rocca, Piemont (89-90)
  • Brunello di Montalcino, Tenuta Nuova, Casanova di Neri, Toskana (94)

Ciao Peter

Galerie:



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iPhone 4 – Empfindlich bei Stürzen!

Seit etwas über einer Woche habe ich den bestehenden Vertrag bei der Telekom verlängert und mein altes iPhone 3G gegen ein iPhone 4 mit 32GB getauscht. 5 Tage später bücke ich mich um etwas aufzuheben und das iPhone fällt mir aus der Hemdtasche – direkt auf das Frontglas. Den Schaden könnt ihr euch in u.a. Bild betrachten. Interessant ist, das sich das Gerät noch bedienen lässt und der Digitizer einwandfrei funktioniert!

Fazit für mich: Das Gerät ist zwar sehr schick, aber wohl auch viel empfindlicher als das Vorgängermodell. Heißt für mich: Abschluss einer Handyversicherung!

Achja, der Austausch gegen ein neues Gerät kostetet 210,90 Euro (im Rahmen des Apple Care Protection Plans) :-(

Ciao Peter

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E-Post (Update 2)

Seit kurzer Zeit bietet die Post einen neuen Service an: E–Post!

Mit diesem Service kann man nach erfolgter Registrierung (welches sich in der Praxis als sehr umständlich und zeitaufwändig herausstellte – dazu später mehr) zertifizierte E-Mails versenden und empfangen sowie auf elektronischem Wege erstellte Dokumente als klassischen Brief verschicken.

Die Möglichkeit zertifizierte E-Mails zu versenden war für mich hier erstmal zweitrangig, da das Angebot an zertifizierten Gegenpartnern zurzeit noch recht dünn ist. Die Möglichkeit aber, auf digitalem Weg eingereichte Dokumente per klassischer Post zu versenden, hat mich gereizt. Die bisher recht umständliche Prozedur, einen Brief per Post zu versenden (ausdrucken, in einen Umschlag stecken, Briefmarke drauf, zur Post bringen) kann durch einen Upload des elektronischen Dokuments ersetzt werden. Um den Rest kümmert sich die Post – und zum exakt den gleichen Preis einer Standardsbriefmarke von 0,55 €.

Soweit so gut – also habe ich mir vor drei Wochen meine Adresse gesichert. Bevor mich die Post aber damit arbeiten lässt, ist eine umfangreiche Autorisierung notwendig. Bei der ersten Stufe der Anmeldung wird über eine an das Mobiltelefon gesendete TAN gearbeitet, danach muss man sich per Post-Ident Verfahren autorisierten. Interessante Frage an dieser Stelle: was macht man, wenn man kein Mobiltelefon hat?

Sei’s drum, letztendlich habe ich heute per SMS die Meldung erhalten, dass mein Konto jetzt aktiviert ist. Also gleich mal eingeloggt und den Dienst ausprobiert:

Die Begrüßungsmail war schnell gelesen, ebenso die fehlenden Einstellungen im Profil ergänzt. Jetzt wollte ich doch als erstes einmal einen Brief an mich selbst senden. Ein kurzer Text wurde entworfen, danach erstmal auf die Schaltfläche „Vorschau“ gedrückt – und prompt lande ich auf einer Fehlerseite. Naja, der Dienst ist neu, kann ja mal passieren (sollte aber eigentlich nicht, sowas kann man ja testen). Also den Brief einfach mal abgesendet, dachte ich mir. Nach anklicken von „Senden“ erscheint ein Fenster, das mich zur Eingabe eines soeben an das Mobiltelefon gesendeten Codes auffordert.  Diesen habe ich dann 1:1 eingegeben und O.K. gedrückt – daraufhin erscheint ein roter Rahmen mit der Meldung „Es ist ein Fehler aufgetreten“ !

Schon leicht säuerlich öffnete ich den Ordner “Entwürfe”, um das Senden zu wiederholen. Mein Brief ist dort zwar gespeichert, aber das Menü bietet wieder Optionen diesen nachträglich zu bearbeiten, noch ihn erneut zu senden. Ein zweiter Versuch mit einem komplett neu erstellten Brief schlug ebenso viel wie der erste Versuch!

Fazit:  Aktuell ist dieser Dienst nicht zu gebrauchen!

Bis demnächst euer Peter!

Update 1 :

Nachdem ich es Leid war, habe ich den Dienst wieder gekündigt. Heute kam eine Nachricht (an meine normale E-Mail Adresse), dass ein E-Brief in meinem Postfach liegt. Also nochmals eingeloggt um den Brief (eine 0,00 Euro Rechnung der Post) zu lesen. Nach dem Login kommt ein Popup, dass mich auf die Kündigung aufmerksam macht. Beim durchlesen musste ich herzhaft lachen – schaut selbst:

Update 2:

Heute in unserem Intranet in der Firma folgenden Artikel gefunden (in Bezug auf die Ausübung im Rahmen eines Group Share Plans):

Generell gilt, dass die Commerzbank Aufträge, die mittels E-Postbrief oder E-Mail elektronisch oder papierhaft eingehen, nicht als verbindlichen Kundenauftrag akzeptieren kann. Grund hierfür ist, dass der Auftrag nicht mit einer Kundenunterschrift legitimiert ist und die Bank somit nicht den Absender eindeutig identifizieren kann. Wer E-Postbrief nutzt, hat sich zwar bei der Deutschen Post legitimiert, jedoch kann die Commerzbank nicht auf die Unterlagen zugreifen, so dass eine gesetzlich erforderliche Dokumentation der Legitimation nicht möglich ist.

E-Postbrief-Aufträge, die im Call Center Commerz Direktservice eingehen, werden daher zukünftig wie folgt behandelt: Der Absender wird darauf hingewiesen, dass der Auftrag in dieser Form nicht akzeptiert werden kann und wird um Erteilung eines Auftrages gemäß den derzeit gültigen Verfahren (Brief und FAX) gebeten

Das muss ich wohl nicht kommentieren – oder?

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Sprachsteuerung am Computer

Schon seit längerer Zeit interessiert mich das Thema Sprachsteuerung für den Computer.  Wer erinnert sich nicht an die herrlich lustige Szene aus Star Trek IV („Zurück in die Gegenwart“), bei der der Schiffsingenieur Scotty versucht, sich mit dem Computer aus dem 20. Jahrhundert zu unterhalten.

Mittlerweile ist die Technik der Spracherkennung am PC allerdings soweit fortgeschritten, dass auch Heimanwender mit geringem Aufwand in kürzester Zeit Erfolge erzielen können.

Als bekennender MAC Anwender  kommt zurzeit eigentlich nur eine einzige Software für die Spracherkennung in Frage: MacSpeech Dictate!

Die Software wird, um die Qualität der Ergebnisse sicherzustellen, ausschließlich mit einem Headset ausgeliefert. Hierbei kann man zwischen einer kabelgebundenen oder einer Bluetooth Lösung wählen, die eigentliche Software ist bei beiden Varianten identisch. Nach erfolgter Installation wird zuerst ein Sprachprofil erstellt. Nach Auswahl der Sprache (zur Wahl stehen Deutsch, Französisch Englisch und Italienisch) wird das Sprachprofil des Benutzers mittels eines Trainings ermittelt. Das Training dauert, je nach Anwender, 5-10 min. Danach ist die Software mit einer erstaunlichen Genauigkeit in der Lage, gesprochene Texte fast ohne Fehler zu identifizieren. Die Geschwindigkeit der Texterkennung ist hierbei phänomenal schnell, so dass auch lange Texte quasi in Echtzeit diktiert werden können.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Befehle zur Steuerung der Software, z. B zur Navigation oder Korrektur.

Letztendlich kann man mit ein wenig Übung in relativ kurzer Zeit anspruchsvolle Ergebnisse erzielen. Auch dieser Artikel wurde komplett mit MacSpeech Dictate entworfen, ohne dass dabei die Tastatur oder  die Maus zu Hilfe genommen wurden  (naja, fast ohne, das Setzen der Links im Text geht nicht ohne Sprachsteuerung, da im Onlineeditor dazu ein Symbol gedrückt werden muss). Wer ein wenig mehr über die Funktionsweise erfahren möchte, dem sei dieses Video empfohlen.

Bis bald euer Peter!

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