Steve Jobs

Am Donnerstag morgen hob ich die Zeitung USA Today vom Boden vor meinem Hotelzimmer im New Yorker Hilton Millenium auf und las die Schlagzeile über den Tod von Steve Jobs – ich war schockiert und traurig, aber nicht wirklich über diese Wendung überrascht, zeichnete sich dies doch schon seit seinem Rücktritt als CEO von Apple ab. Ich habe lange überlegt, ob ich dies überhaupt zu einem Thema für den Blog machen sollte, jetzt nachdem schon so viel darüber geschrieben wurde, kam aber nach dem erneuten Abspielen seiner Stanford Rede im Jahr 2005 zur Überzeugung, dass auch ich diesem Genie unserer Generation meinen Tribut zollen muss.

Ich möchte jetzt nicht weiter darüber schwadronieren, was Steve Jobs alles erreicht hat und wie er die moderne Welt (und auch meinen Umgang mit Technik) verändert hat, das haben andere zur genüge getan. Vielmehr möchte ich eure Aufmerksamkeit auf die Rede von 2005 vor den Absolventen der Stanford University lenken. Schaut sie euch an und denkt mal über das nach, was Steve über das Leben erzählt.

In diesem Sinne: Stay hungry! Stay Foolish!

 

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Serviceoase

Nachdem ich ja im Mai letzten Jahres über meine Erfahrungen mit der Telekom berichtet hatte, jetzt mal ein positives Gegenbeispiel:

Seit 2 Wochen hatte ich immer mal wieder Probleme mit meinem Apple iMac. Zuerst brachte ich diese mit dem kurz zuvor installierten Update auf die Version 10.6.8 in Verbindung, doch irgendwann bootete der Rechner überhaupt nicht mehr. Nach eigener Diagnostik (booten von Installations-DVD, Festplattenreparatur/Neuinstallation) kam ich zu dem Schluss, dass wohl die Festplatte einen Schlag weg hat. Auch die Apple Hotline, mit der ich zusammen noch weitere Versuche unternahm schloss sich meiner Meinung an.

Dumm nur, dass der damals beim Kauf abgeschlossene Apple Care Protection Plan – eine 3 jährige Garantieerweiterung – letzten Mai ausgelaufen war. Da überraschte es mich aber, dass der Hotline Mitarbeiter, nach kurzer interner Rücksprache, mir anbot, dass Apple die Kosten für eine neue Festplatte trägt und ich nur die Einbaukosten (34 Euro) übernehmen muss.

Also den Rechner in den Apple Store nach Frankfurt gebracht. Dort hat der Mitarbeiter dann noch einmal einige Diagnosen mit eigenen Testtools gefahren und die Diagnose bestätigt: Festplatte defekt. Reparaturzeit: 14 Tage oder länger (Urlaubsbedingt)! Mist, 2 Wochen also keinen iMac, aber zum Glück habe ich mit iPad und Macbook ja die Möglichkeit auszuweichen :-)

4 Tage nachdem ich den iMac bei Apple abgegeben habe klingelt das Telefon: Der iMac ist repariert, ich kann ihn abholen. Wie bitte? Das sollte doch mehr als vierzehn Tage dauern? Aber sei es drum, nach Feierabend ging es dann gleich zum Apple Store. Dort dann die nötigen Formalitäten abgewickelt und der Mitarbeiter wünscht mir noch einen schönen Tag. Zu dem Zeitpunkt habe ich aber noch nicht bezahlt und auf meine Anmerkung, dass ich ja noch die Einbaukosten zahlen müsse antwortete dieser, dass dies nicht nötig sei, da Apple diese trägt!

Da war ich wirklich baff, so was habe ich noch nicht erlebt! Das Apple die Kosten der Festplatte übernimmt, trotz abgelaufener Garantie, fand ich schon äusserst kulant, dass aber die kompletten Kosten getragen werden hat mich schon überrascht, auch wenn es nur 34 Euro waren.

Fazit: Apple hat mal wieder bewiesen, warum sie bei der Ermittlung der Kundenzufriedenheit immer wieder auf die ersten Plätze kommt. Und ich darf auch über ein gelungenes Beispiel berichten, wie es ein Unternehmen schafft nicht nur den Kunden zufriedenzustellen sondern ihn auch dazu bringt, darüber zu reden :-)

 

Ciao   Pezter

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HiFi

Seit einiger Zeit schon war ich mit dem Klang der bisherigen HiFi Anlage nicht mehr so richtig zufrieden. Mir war schnell klar, dass das Hauptproblem bei den Lautsprecherboxen liegt. Diese Regalboxen (Mission Cyrus 780) hatte ich Anfang der 90er Jahre zusammen mit dem legendären Mission Cyrus One Verstärker gekauft und damals waren die für das 16qm große Wohnzimmer in Ordnung.

Jetzt im neuen Haus und dem weitaus größeren Wohnzimmer wollte die Boxen einfach den Raum nicht mehr richtig beschallen. Also ein Termin bei den HiFi-Profis in Wiesbaden ausgemacht und dort ausgiebig probegehört. Ich habe mich dann für die Standlautsprecher ELAC FS 247 entschieden. Diese haben ein sehr lebendigen und dennoch neutralen Klang, mit einem wunderbaren Hochtöner, harmonischen Mitten sowie einem soliden Bassfundament. Auch im Preis/Leistungsverhältnis sind diese Boxen in der Preisklasse wohl kaum zu toppen.

Der Verkäufer gab mir dann noch zwei Ratschläge mit: Den Mission Verstärker generalüberholen lassen und mal den Sonos ZP 80 mittels eines Wandlers (DAC) an den Verstärker koppeln.

Bei der Recherche stieß ich über einen ebay Artikel auf die Freie Ton- und Bildwerkstatt in Bayreuth. Hier kann man für kleines Geld (175 Euro) den Mission generalüberholen lassen. Alle Schalter und Potis werden gereinigt und alle Elkos sowie die Dioden im Gleichrichterteil ausgetauscht. Zudem gibt es 3 Jahre Garantie auf die Umbauarbeiten. Also Kontakt zu Herrn Kühne aufgenommen und einen Termin zum Umbau ausgemacht.

Weiterhin stolperte ich bei der Suche über einen Artikel im Sonos-Forum bzw. den dort verlinkten Threat im Aktiv-Hören Forum. Dr. Gert Volk hat sich in mühevoller Kleinarbeit den Sonos mal vorgenommen und die Schwachstellen (Jitter am Digitalausgang, verursacht durch Taktprobleme) identifiziert und mit einer eigenen supergenauen Clock eine Modifikation entwickelt. Diesen Umbau bietet er für 300 Euro an und den Berichten im Forum nach zu urteilen scheint der Sonos nach dem Umbau sogar einen 2.500 Euro teuren LINN Sneaky in den Schatten zu stellen. Auch hier war schnell der Kontakt gesucht und zeitgleich mit der Verstärker ging auch der Sonos raus zum modifizieren.

In der Zwischenzeit dann noch einen Musical Fidelity V-DAC geliehen (Tipp von Herrn Kühne) und dann war Warten auf die Rücksendung der Geräte angesagt. Letzte Woche war dann alles wieder da und es ging am Samstag Nachmittag ans Probehören. Was soll ich sagen, ich konnte gar nicht mehr aufhören die verschiedenen Musikstücke abzuspielen. Der Klang hat um Faktoren dazu gewonnen! Die Räumlichkeit (Tiefe/Bühne) ist einfach gigantisch, ebenso die Klarheit. Es ist so, als ob ein schwerer Vorhang beiseite gezogen wurde, so gut ist die Verbesserung! Man kann das auch sehr gut nachvollziehen, wenn man mal von dem Digitalausgang des Sonos auf den eingebauten Analogausgang umschaltet – da sind Welten dazwischen.

Fazit: Mit diesen Maßnahmen habe ich mit begrenzten finanziellen Einsatz eine HiFi Kette, welche den Vergleich mit weitaus teureren Komponenten nicht scheuen muss.

Ciao Peter

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Der neue Personalausweis – erste Erfahrungen (Update 3)

Ja, ich gebe es zu – ich bin ein so genanter “Early Adopter“, also jemand der sich technischen Neuerungen gerne nähert und diese ausprobiert. Die Idee hinter dem elektronischen Personalausweis zur Identifizierung im Internet sowie die Möglichkeit, diesen für die qualifizierte elektronische Signatur zu nutzen hat mich überzeugt.

Jetzt war ja in der Presse viel zum Thema Sicherheit zu lesen und der Lapsus, den sich der Bund mit der Version 1.0 der Ausweisapp geleistet hat muss nicht kommentiert werden, dennoch denke ich, dass der Ausweis generell sicher ist, sofern man die grundlegenden Sicherheitsregeln beachtet (PC selbst schützen, möglichst ein Kartenlesegerät mit eigener Tatstatur nutzen etc.).

Also habe ich mir den neuen Personalausweis bestellt und pünktlich mit dem Erscheinen der überarbeitet Ausweissapp am gestrigen Tag war auch der Ausweis fertig. Also gleich mal ausprobieren und die Seite zum Download der Ausweisapp aufgerufen. Doch was sehe ich da – es gibt aktuell nur eine Windows Version, eine MAC bzw. Linux Version soll zum Ende Januar verfügbar sein. Auch würde die aktuelle Version keine Unterstützung für die elektronische Signatur enthalten!

Da war ich doch erstmal erstaunt, vor allem von dem Fehlen der Unterstützung der elektronischen Signatur. Am gestrigen Morgen stand noch auf der Webseite, dass diese zur CeBit 2011 verfügbar sein wird, später hieß es nur noch, dass diese zukünftig zur Verfügung stehen wird. Auch der Hinweis auf “Ende Januar” für die MAC/Linux Version ist nicht mehr zu finden, auch hier heißt es “in Kürze”. Ein Schelm, wer sich da was bei denkt…

Ok, also den Cardreader (leider nur den Standard Reader, alle anderen sind noch nicht im Handel, da noch nicht vom BSI zertifiziert!) an einen Windows PC angeschlossen und die App installiert. Das Ändern der Transport-PIN in eine eigene PIN hat dann auch auf Anhieb funktioniert und die ersten Tests konnten starten.

Da ein entsprechendes Testprogramm auf der Seite des Bundes aktuell noch nicht verfügbar ist, habe ich mir zwei Anbieter für einen Test ausgewählt, die Deutsche Rentenversicherung und die Schufa:

1. Schufa:
Registrierungs-Versuch mit dem elektronischen Perso, Auslesen
startet, dann folgende Fehlermeldung:
“Ein technischer Fehler ist aufgetreten, bitte versuchen Sie es
später nochmal”

2. Deutsche Rentenversicherung:
Nach Anklicken auf den Ausleseknopf erscheint folgende Meldung:
“Fehler beim Laden des Berechtigungszertifikates zum Auslesen des
Personalausweises vom SecRouter:Could not read or parse the response
message from SecRouter: java.text.ParseException: DER decoder found
unknown tag: 28 ”

Unter anderem im Heise Forum ist zu lesen, dass ich wohl nicht der einzige mit diesem Problem bin.

Mein Fazit: Mit heißer Nadel gestrickt, aktuell nicht brauchbar. Das Schlimmste daran: Der offensichtliche Dilettantismus, mit dem hier eine Technologie eingeführt wird erschreckt und lässt Böses ahnen – ich harre der Dinge, die da noch kommen!

Ciao Peter

Update 1:

Ich bin anscheinend nicht der einzige, der das Problem hat – siehe diese beiden Blog-Einträge:

http://www.beyond-print.de/2011/01/05/der-neue-personalausweis-im-praxistest

http://www.heise.de/ct/artikel/ePerso-Alltag-Die-grosse-Leere-1163072.html

Update 2:

Die Anmeldung bei der Schufa geht mittlerweile!

Update 3:

Zumindest mal bei Nutzung des Basisreaders (also per Eingabe des Pins über die Computertastatur) sollte man höllisch aufpassen, ob es auch wirklich die Ausweisapp ist, die den Pin anfordert – siehe hier.

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Weinprobe Piemont vs. Toskana

Gestern waren wir bei unseren Weinfreunden Angela und Ede zu einem Kellerclearing eingeladen – Thema war Piemont vs. Toskana in den Jahrgängen 1990, 1995, 1997 und 1999.

Die Weine wurden blind verkostet und die Überraschung des Abends war, dass bis auf einen Wein alle 12 Weine ohne jeden Fehler oder massiven Alterston waren. Viele der Weine zeigten sich erstaunlich frisch und jugendlich, was aber wohl auch der Tatsache geschuldet war, dass keine kleinen Weine auf den Tisch kamen. Alles in allem eine wunderbare Probe, die Lust auf mehr gealterter Weine aus Italien macht.

Details zu den Weinen (Punkte in Klammerns sind meine eigenen Wertungen):

1990

  • Brunello di Montalcino Riserva, La Torre, Toskana (89-90)
  • Barolo Vigna Colonnello, Bricco Bussia, Aldo Conterno, Piemont (80)
  • Brunello di Montalcino Riserva, Talenti, Toskana (89)

1995

  • Pin, Monferrato Rosso, La Spinetta, Piemon (90)
  • 1994er Pesquera Janus, Ribera del Duero, Spanien – Pirat! (92)
  • Saffredi, Vino da tavola, Fattoria Le Pupille, Toscana (90)

1997

  • Bricco della Bigotta, Barbera d’Asti, Braida, Piemont (92)
  • Tenute Marchese Antinori, Chianti Classico Riserva, Antinori, Toscana (89-90)
  • Ai Suma, Barbera d’Asti, Braida, Piemont (92-94)

1999

  • Brancaia, Rosso di Toscana, La Brancaia, Toskana (86-88)
  • Barbaresco Brich Ronchi, Albino Rocca, Piemont (89-90)
  • Brunello di Montalcino, Tenuta Nuova, Casanova di Neri, Toskana (94)

Ciao Peter

Galerie:



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iPhone 4 – Empfindlich bei Stürzen!

Seit etwas über einer Woche habe ich den bestehenden Vertrag bei der Telekom verlängert und mein altes iPhone 3G gegen ein iPhone 4 mit 32GB getauscht. 5 Tage später bücke ich mich um etwas aufzuheben und das iPhone fällt mir aus der Hemdtasche – direkt auf das Frontglas. Den Schaden könnt ihr euch in u.a. Bild betrachten. Interessant ist, das sich das Gerät noch bedienen lässt und der Digitizer einwandfrei funktioniert!

Fazit für mich: Das Gerät ist zwar sehr schick, aber wohl auch viel empfindlicher als das Vorgängermodell. Heißt für mich: Abschluss einer Handyversicherung!

Achja, der Austausch gegen ein neues Gerät kostetet 210,90 Euro (im Rahmen des Apple Care Protection Plans) :-(

Ciao Peter

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E-Post (Update 2)

Seit kurzer Zeit bietet die Post einen neuen Service an: E–Post!

Mit diesem Service kann man nach erfolgter Registrierung (welches sich in der Praxis als sehr umständlich und zeitaufwändig herausstellte – dazu später mehr) zertifizierte E-Mails versenden und empfangen sowie auf elektronischem Wege erstellte Dokumente als klassischen Brief verschicken.

Die Möglichkeit zertifizierte E-Mails zu versenden war für mich hier erstmal zweitrangig, da das Angebot an zertifizierten Gegenpartnern zurzeit noch recht dünn ist. Die Möglichkeit aber, auf digitalem Weg eingereichte Dokumente per klassischer Post zu versenden, hat mich gereizt. Die bisher recht umständliche Prozedur, einen Brief per Post zu versenden (ausdrucken, in einen Umschlag stecken, Briefmarke drauf, zur Post bringen) kann durch einen Upload des elektronischen Dokuments ersetzt werden. Um den Rest kümmert sich die Post – und zum exakt den gleichen Preis einer Standardsbriefmarke von 0,55 €.

Soweit so gut – also habe ich mir vor drei Wochen meine Adresse gesichert. Bevor mich die Post aber damit arbeiten lässt, ist eine umfangreiche Autorisierung notwendig. Bei der ersten Stufe der Anmeldung wird über eine an das Mobiltelefon gesendete TAN gearbeitet, danach muss man sich per Post-Ident Verfahren autorisierten. Interessante Frage an dieser Stelle: was macht man, wenn man kein Mobiltelefon hat?

Sei’s drum, letztendlich habe ich heute per SMS die Meldung erhalten, dass mein Konto jetzt aktiviert ist. Also gleich mal eingeloggt und den Dienst ausprobiert:

Die Begrüßungsmail war schnell gelesen, ebenso die fehlenden Einstellungen im Profil ergänzt. Jetzt wollte ich doch als erstes einmal einen Brief an mich selbst senden. Ein kurzer Text wurde entworfen, danach erstmal auf die Schaltfläche „Vorschau“ gedrückt – und prompt lande ich auf einer Fehlerseite. Naja, der Dienst ist neu, kann ja mal passieren (sollte aber eigentlich nicht, sowas kann man ja testen). Also den Brief einfach mal abgesendet, dachte ich mir. Nach anklicken von „Senden“ erscheint ein Fenster, das mich zur Eingabe eines soeben an das Mobiltelefon gesendeten Codes auffordert.  Diesen habe ich dann 1:1 eingegeben und O.K. gedrückt – daraufhin erscheint ein roter Rahmen mit der Meldung „Es ist ein Fehler aufgetreten“ !

Schon leicht säuerlich öffnete ich den Ordner “Entwürfe”, um das Senden zu wiederholen. Mein Brief ist dort zwar gespeichert, aber das Menü bietet wieder Optionen diesen nachträglich zu bearbeiten, noch ihn erneut zu senden. Ein zweiter Versuch mit einem komplett neu erstellten Brief schlug ebenso viel wie der erste Versuch!

Fazit:  Aktuell ist dieser Dienst nicht zu gebrauchen!

Bis demnächst euer Peter!

Update 1 :

Nachdem ich es Leid war, habe ich den Dienst wieder gekündigt. Heute kam eine Nachricht (an meine normale E-Mail Adresse), dass ein E-Brief in meinem Postfach liegt. Also nochmals eingeloggt um den Brief (eine 0,00 Euro Rechnung der Post) zu lesen. Nach dem Login kommt ein Popup, dass mich auf die Kündigung aufmerksam macht. Beim durchlesen musste ich herzhaft lachen – schaut selbst:

Update 2:

Heute in unserem Intranet in der Firma folgenden Artikel gefunden (in Bezug auf die Ausübung im Rahmen eines Group Share Plans):

Generell gilt, dass die Commerzbank Aufträge, die mittels E-Postbrief oder E-Mail elektronisch oder papierhaft eingehen, nicht als verbindlichen Kundenauftrag akzeptieren kann. Grund hierfür ist, dass der Auftrag nicht mit einer Kundenunterschrift legitimiert ist und die Bank somit nicht den Absender eindeutig identifizieren kann. Wer E-Postbrief nutzt, hat sich zwar bei der Deutschen Post legitimiert, jedoch kann die Commerzbank nicht auf die Unterlagen zugreifen, so dass eine gesetzlich erforderliche Dokumentation der Legitimation nicht möglich ist.

E-Postbrief-Aufträge, die im Call Center Commerz Direktservice eingehen, werden daher zukünftig wie folgt behandelt: Der Absender wird darauf hingewiesen, dass der Auftrag in dieser Form nicht akzeptiert werden kann und wird um Erteilung eines Auftrages gemäß den derzeit gültigen Verfahren (Brief und FAX) gebeten

Das muss ich wohl nicht kommentieren – oder?

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Sprachsteuerung am Computer

Schon seit längerer Zeit interessiert mich das Thema Sprachsteuerung für den Computer.  Wer erinnert sich nicht an die herrlich lustige Szene aus Star Trek IV („Zurück in die Gegenwart“), bei der der Schiffsingenieur Scotty versucht, sich mit dem Computer aus dem 20. Jahrhundert zu unterhalten.

Mittlerweile ist die Technik der Spracherkennung am PC allerdings soweit fortgeschritten, dass auch Heimanwender mit geringem Aufwand in kürzester Zeit Erfolge erzielen können.

Als bekennender MAC Anwender  kommt zurzeit eigentlich nur eine einzige Software für die Spracherkennung in Frage: MacSpeech Dictate!

Die Software wird, um die Qualität der Ergebnisse sicherzustellen, ausschließlich mit einem Headset ausgeliefert. Hierbei kann man zwischen einer kabelgebundenen oder einer Bluetooth Lösung wählen, die eigentliche Software ist bei beiden Varianten identisch. Nach erfolgter Installation wird zuerst ein Sprachprofil erstellt. Nach Auswahl der Sprache (zur Wahl stehen Deutsch, Französisch Englisch und Italienisch) wird das Sprachprofil des Benutzers mittels eines Trainings ermittelt. Das Training dauert, je nach Anwender, 5-10 min. Danach ist die Software mit einer erstaunlichen Genauigkeit in der Lage, gesprochene Texte fast ohne Fehler zu identifizieren. Die Geschwindigkeit der Texterkennung ist hierbei phänomenal schnell, so dass auch lange Texte quasi in Echtzeit diktiert werden können.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Befehle zur Steuerung der Software, z. B zur Navigation oder Korrektur.

Letztendlich kann man mit ein wenig Übung in relativ kurzer Zeit anspruchsvolle Ergebnisse erzielen. Auch dieser Artikel wurde komplett mit MacSpeech Dictate entworfen, ohne dass dabei die Tastatur oder  die Maus zu Hilfe genommen wurden  (naja, fast ohne, das Setzen der Links im Text geht nicht ohne Sprachsteuerung, da im Onlineeditor dazu ein Symbol gedrückt werden muss). Wer ein wenig mehr über die Funktionsweise erfahren möchte, dem sei dieses Video empfohlen.

Bis bald euer Peter!

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Apple iPad – erstes Fazit

Wie bereits berichtet bin ich seit knapp 2 Wochen Besitzer eines iPad und habe bereits einige Erfahrungen sammeln können (Wobei ich die Internetlose Zeit über einen MiFi UMTS WLAN Router abgedeckt habe) – diese möchte ich mit euch teilen:

Im Vorfeld gab es in diversen Foren sehr kontroverse Diskussionen darüber, ob der iPad jetzt das alles glücklich machende Internetgerät für das Sofa ist, oder nur ein stark kastrierter Notebook, dem die wichtigen Funktionen fehlen. Ich denke, je nach Anspruch sind beide Meinungen richtig. Ich selbst habe einen iMac im Arbeitszimmer im Obergeschoss, einen MacBook Pro für die Arbeit und ein iPhone. Wozu also ein iPad?

Nunja, einen großen Teil meiner Zeit halte ich mich im Wohnzimmer auf, dort hatte ich bisher einen Netbook stehen. Hier wurde ab und zu im Internet gesurft, was nachgeschlagen etc. Genau dafür ist der iPad ein Ersatz: Schnell einsatzbereit, hervorragende Eignung für das Surfen im Internet oder das Nachschlagen von Informationen (Telefonauskunft, Fahrpläne, Wikipedia …). Und genau dafür ist der iPad ideal (ich wärme jetzt nicht die Diskussion über die fehlende Flash-Unterstützung auf – ich habe sie bisher nicht vermisst).

Zu meinen Erfahrungen:

Positiv:

  • Die Geschwindigkeit der Bedienung ist – im Vergleich zum iPhone – enorm schnell. Man hat nie das Gefühl, dass der Rechner jetzt am arbeiten ist. Applikationen werden rasant geöffnet, Webseiten schnell aufgebaut, das Verschieben und Zoomen von Inhalten geschieht ohne Verzögerung
  • Die Akkulaufzeit ist gigantisch. Alle 2-4 Tage (je nach Nutzung) aufladen reicht aus.
  • Die mitgelieferten Applikationen sind alle optisch sehr ansprechend und gut zu bedienen
  • Zusatz Apps sind sehr oft von hoher Qualität und extra für das iPad designed
  • Die Nutzung als Bookreader ist besser als ich gedacht hatte, wobei es mir für kürzere Artikel (z.B. in Heften) noch besser gefällt als für Bücher

Negativ:

  • Das Usability Konzept ist nicht zu Ende gedacht. In vielen Anwendungen von Apple blättere ich mit einem Wisch zur nächsten Seite / zum nächsten Element (iBook, Fotoalbum), bei anderen Applikationen ist das nicht möglich, obwohl es die Bedienung vereinfachen würde (Kalender, Adressbuch)
  • Kein Zugriff auf Elemente innerhalb der iPads (Fotos, Musik, Dokumente) aus der EMail Applikation heraus, um z.B. ein Bild oder eine Datei zu versenden.
  • Touchscreen verschmutzt recht schnell durch Fingerabdrücke (hatte gedacht, das wäre weniger stark ausgeprägt) – das Microfasertuch muss öfters herhalten um die Ästhetik des Gerätes wieder herzustellen.

Mein Fazit:

Ein geniales Gerät für das Internet, dass aber kein vollwertigen Ersatz für einen herkömmlichen MAC/PC darstellen kann (und das es für mich auch nicht ist).
Ciao   Peter

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Servicewüste Telekom

Hallo zusammen!

ich bin ja T-Entertain Kunde mit VDSL25 und bis zum vergangenen Donnerstag auch ein sehr zufriedener Kunde. Momentan aber ganz und gar nicht mehr – und das ging so:

Am Donnerstag Abend (18:00 Uhr) ging kein Internet und kein Fernsehen mehr, also Start der Fehlersuche. Zu allererst einen Reset des Speedport W 712V durchgeführt und mir dort mal angeschaut was passiert: Die DSL Verbindung wird aufgebaut, leider aber gibt es eine PPOE Zeitüberschreitung und daher auch einen Fehler bei der Anmeldung.

Daher erstmal alles gemacht, was ich alleine tun kann – Werksreset, Neueingabe aller Verbindungsdaten etc. – ohne Erfolg. Also die 0800330100 angerufen und erstmal in der Warteschleife gelandet. Nach 15 Minuten wird diese Verbindung beendet, also neu probiert. Nach 4 x 15 Minuten dann das Notebook mit UMTS Surfstick angeworfen und eine Störung online erstellt. Bis 23:00 Uhr (!!!) habe ich dann erfolglos probiert die Hotline zu erreichen.

Am nächsten Tag (Freitag) gegen 6:00 Uhr die Hotline angerufen und endlich jemanden erreicht, man versprach einen Rückruf. Um 8:31 trudelt eine Mail ein, dass die Störung gemäß meinem Wunsch storniert sei – wie bitte?

Gleich die Hotline angerufen und mich beschwert – man hat eine neue Störung aufgemacht . Ein Rückruf wird versprochen, um 15:12 meldet sich ein Techniker, er habe die Konfiguration neu eingetragen, ich möge doch den Router 5 Minuten ausschalten und dann wieder in Betrieb nehmen. Gesagt, getan, leider ohne Erfolg. Der Techniker sagte, er könne jetzt nichts mehr machen, da müsste ein Techniker vor Ort kommen, entweder noch heute Abend (also am Freitag) oder dann am nächsten Tag Vormittags.

Am gestrigen Freitag kam dan niemand mehr, also gleich heute früh wieder die Hotline angerufen. Man versprach, dass ein Techniker am Vormittag kommt. Als um 12:00 Uhr immer noch niemand da war, habe ich erneut die Hotline angerufen. Man bestätigte mir, dass heute auf jedenfall noch jemand vorbeikommt. Leider ist dies bis 15:30 nicht geschehen, also nochmals die Hotline angerufen. Der Dame mein Leid geklagt, sie war aber erstaunt, da sie im Ticket keinen Technikerbesuch vermerkt sah. Sie hat mich dann mit einem Disponenten verbunden, der mir dann eröffnete, dass heute alle schon im Feierabend sind und er erst am kommenden Mittwoch einen Techniker vorbei schicken kann.

Tja, anstatt bei schönstem Wetter mit dem Fahrrad eine Tour zu machen und im Biergarten ein Radler zu trinken, habe ich also vergeblich auf den Besuch der Telekom gewartet – ihr könnt euch meine Laune an dem Tag vorstellen.

Ich habe daraufhin einen 2-seitigen Brief an René Obermann (Vorstandsvorsitzender der Telekom) geschrieben und den Fall geschildert. Nicht das ich so naiv bin zu glauben, dass  er diesen Brief jemals lesen wird, aber wenn ich mich beschwere, dann ganz oben. Parallel habe ich den Brief als PDF per E-Mail an die Telekom geschickt.

Als Reaktion kam am nächsten Tag eine Rückmeldung, man nehme die Beschwerde sehr ernst und würde sich darum kümmern. Da war ich erstmal guter Hoffnung, die Mail klang erstmal ganz gut. Die Ernüchterung kam am darauffolgenden Tag, als ich die exakt gleiche Mail nochmal erhielt, diesmal aber von einem anderen Sachbarbeiter – es wird also doch nur mit Worthülsen gearbeitet.

Am Dienstag wurde ich dann noch vom “Serviceteam des Vorstands” angerufen. Ich klagte der Dame noch mal mein Leid und bat darum, dass der Techniker am Mittwoch bitte gleich morgens kommen sollte, damit ich direkt mit ihm bei der Entstörung dabei sein kann und das nicht meiner Frau überlassen muss (ich konnte es einrichten, bis 10 Uhr zu Hause zu sein). Sie versprach sich darum zu kümmern.

Es kam dann, wie es kommen musste – bei der Disposition wüsste man nichts von meinem Wunsch und der Techniker kam erst viel später (nachdem ich schon im Büro war). Die Entstörung hat dann bis spät Abends an diesem Mittwoch gedauert, dann ging alles wieder.

Fazit: Die Telekom hat mit dem Ablauf dieser Entstörung ein Paradestück für “Wie verprelle ich mir einen Kunden” abgelegt und meine bisher ganz positive Meinung über den Service stark erschüttert. Leider habe ich auch nicht das Gefühl, als würde meine Beschwerde wirklich mit der Priorität behandelt, die ich mir erwarten würde. Mal sehen, ob ich jemals wieder ein Wort der Entschuldigung (gerne auch mit einer kleinen Geste – z.B. einen Videoload Gutschein) von der Telekom höre…

Ciao Peter


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